Quer durch Europa

 

ab in den Bayerischer Wald        und

                                         Ostern allein zu Haus


Männe hat es vorgezogen, über Ostern in den Bayerischen Wald zu fahren. Ich konnte derweil den Frühjahrsputz in Haus und Garten ungestört erledigen...

Mit unserem Haus-Reisebüro "Bertsch Falkensee" düste die Gruppe am 13. April 2017 in Richtung Lam (Oberpfälzer Landkreis Cham in Bayern - dicht an der Grenze zu Tschechien).


Regierungsbezirk Cham in der Oberpfalz, 475 m über NHN

  • Lam hat ca. 2640 Einwohner
  • der sogenannte Markt Lam gliedert sich in 28 Ortsteile
  • erste urkundliche Erwähnung in 1279
  • die ersten Siedler stammten aus Tirol, die hatten das Land vom Kloster Rott am Inn geschenkt bekommen und machten es urbar. In 1463 wurde nach Silber und Kupfer gegraben - 1732 schloss das Bergwerk.

 Das Hotel, in welchem die Gruppe logierte, liegt...

... an sanften Hügeln in reizvoll schöner Landschaft

Lam ist auch ein Lutkurort

das Hotel ist urig-gemütlich mit nationaler Küche






in Lam werden öffentliche Plätze österlich geschmückt - in den Gärten verzichtet man darauf  - so wurde erzählt...

(auch nicht so verkehrt, man spart Zeit und Geld)

 

Kurzer Stopp in Bad Kötzting

  • Bad Kötzting ist ein Kneippheilbad im Landkreis Cham/Oberpfalz (Ostbayern).
  • Erstmals erwähnt im Jahr 1085, 1260 erste Marktrechte verliehen
  • die Schweden brannten die Stadt im Dreißigjährigen Krieg völlig nieder
  • 1635 und 1640 erneute Einfälle der schwedischen Truppen
  • 1805 wurde aus dem Markt ein selbständige Pfarrei und erst
  • 1953 erhielt Bad Kötzting Stadtrecht

 rund um die Wehranlage

Blick auf die Wehranlage auf der Anhöhe

 

  • 7300 Einwohner
  • 409 m über NHN

Wehranlage mit Stadtpfarrkirche und Kapelle St. Anna

 

weiter geht´s nach Bodenmais...

Besuch einer traditionsreichen Glasfabrik in Bodenmais mit Blick in die "Glaskugeln"


klick auf eine Kugel - Bildergalerie wird geöffnet

Die Joska-Glasbläserei ist die größte im Ort

Die Joska Bodenmais GmbH wurde 1960 gegründet

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Bodenmais ist ein Markt im niederbayerischen Landkreis Regen. Die urkundliche Erwähnung geht auf das Jahr 1300 zurück. Bodenmais hat ca 3300 Einwohne. Der Ort liegt 689 m über NHN

Schon im 15. Jh. haben sich Glashütten angesiedelt.  Die größte Bleikristallauswahl Deutschlands findet man hier in Bodenmais.

Bodenmais ist"Heilklimatischer Kuort"und daher gibt es auch keine weitere Industrie.

Höchste Kristallglaspyramide der Welt

Hunderte  aufgestapelter Gläser bilden die Pyramide


Deko: Kühe mit rostsicherer Patina auf der Wiese neben dem Biergarten

Zum Abschluß kein Bier, aber ein Foto!!


 Am 15. April besucht die Gruppe die Weltkulturerbe-Stadt Krummau im Nachbarland Tschechien. Die Fahrt führt vorbei am Lipno-Stausee (höchstgelegene Stufe der Moldaukaskade, der Stausee entstand 1959 nach dem Bau einer Staumauer mit Kraftwerk)

Lipno-Stausee


Das kleine Städtchen Krummau (Cesky Krumlov) gilt als Perle des Böhmerwaldes. Das Städtchen an der Moldau (Vitava-Schleife) mit einem Ensemble von 300 historischen Häusern sowie dem Schloss- und Burgenkomplex beeindruckt jeden Besucher

 Die Altstadt steht unter Denkmalschutz

auf der Burg


Das Schloss trohnt auf einem Felsen... 

...inmitten der Altstadt

die Moldau macht eine Schleife um den Altstadtkern...


viele historische Häuser sind gut erhalten

Pestsäule auf dem Marktplatz

Regional-Museum in Krummau

Krummau wurde lange Zeit durch die dort lebenden Deutschen und Österreicher geprägt.  Die Stadt wurde 1963 zum städtischen Denkmalschutzgebiet erklärt und wird auf der Liste des UNESCO-Weltebes geführt. Danach wurden viele historische Gebäude und Plätze restauriert

Krummau hat 13.000 Einwohner und liegt 492 m über dem Meeresspiegel.


Die Witigonen errichteten um 1240 eine Burg an der Moldau, die erstmals 1253 urkundlich erwähnt wurde. Besitzer war Witiko de Chrumbenow. Die Burg  war Sitz des witigonischen Famiienzweiges der herren von Krumau. Dieser Familienzweig erlosch 1302, König Wenzel II. übertrug die die Besitzungen an die Herren von Rosenberg, ebenfalls witigonische Linie.  Die Wappenrose der Rosenbergs ist heute noch Bestandteil der Stadtflagge.

Parkplatz an der Burg




Zum Abschlus der kleinen "Osterreise" wird per Kremser ein hübsches Gasthaus besucht...



 


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